Systemrelevant war gestern - Demos und Kundgebungen im Tarifstreit

Zu einem von der Dienstleistungsgewerkschaft VERDI organisierten zentralen Streik in Hessen kamen mehrere hundert Beschäftigte am Freitag (14.8.) nach Frankfurt.
Der Demonstrationszug startete in der Wilhelm-Leuschner-Straße vor dem DGB-Haus bei höchsten sommerlichen Temperaturen und mündete zur Kundgebung an der Haupwache vor dem Kaufhaus Galeria. Hier unterstrich Verdi nochmals die Forderungen für die Beschäftigten im Einzel- und Großhandel für die weitere Verhandlungsrunde am 19. August für das Tarifgebiet Sachsen und Thüringen. Für Hessen soll am 24. August verhandelt werden. Die Arbeitgeber hatten vorangegangene Verhandlungstermine abgesagt.
(14.08.2026)
Geht es beim DFB für den alten und den neuen Fußball Bundestrainer um Millionen Euro, sind die Verhandlungen für die Beschäftigten im Einzel- und Großhandel um einige hundert Euro festgefahren. Das Arbeitgeberangebot bedeutet für die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi Reallohnverlust. Zudem sollen Arbeitskräfte durch ineffektive Selbstscanner-Kassen zu Lasten der Kunden ersetzt werden.

Verdi rief für Freitag (3.7.) aufgrund gescheiterter Verhandlungsrunden bundesweit zu Warnstreiks auf. Hunderte Beschäftigte von den Firmen REWE, Penny, Kaufland, HIT, Metro, Primark, H+M, Zara, Douglas und IKEA aus Hessen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz demonstrierten in die Innenstadt von Wiesbaden für mehr Lohn. Die Abschlusskundgebung fand auf dem Marktplatz statt.
(04.07.2026)
